No images
Radlersonntag Fotos 2010
09_radler10
Image Detail
Radlersonntag 2009
No images

Chronik


23. Mai 1993

Vertreter des Landratsamtes, unter ihnen Landrat Christian Otto (CDU), weilen als Gäste in Darmstadt-Dieburg, dem Partnerkreis des Landkreises Zwickauer Land, und nehmen dort am 1. Radlerfest teil.
Etwa 200.000 Menschen treten dort gemeinsam in die Pedale.
Bewegt von dieser Initiative, wird die Idee geboren, auch im Zwickauer Landkreis einen solchen Tag zu organisieren.
Das Vorhaben nimmt schon bald konkrete Formen und Gestalt an.

8. Mai 1994

Premiere für den Radlersonntag im Mülsengrund.
Nach mehr als 43 Jahren erlebt Mülsen wieder ein Volksfest.
Am 20. Mai 1951 fuhr die Mülsengrundbahn zum letzten Mal durch die Orte.
Das Kulturamt des Landratsamtes als Initiator und die einzelnen Mülsengrund-Gemeinden veranstalten den ersten autofreien Sonntag im Landkreis.
Um 10 Uhr fällt in Niedermülsen am Hotel „Nordsee“ der Startschuss für die 14 Kilometer lange Strecke bis Neuschönburg (Badeteich).
Für fünf Stunden heisst es bei vorwiegend sonnigem Wetter und 22 bis 25 Grad:
Alles raus was Räder, aber keinen Motor hat!
Zirka 10.000 Teilnehmer werden an diesem Tage gezählt.

7. Mai 1995

Der 2. Radlersonntag beginnt erneut mit einer Premiere.
Diesmal startet man um 10 Uhr am Feuerwehrdepot in Niederschindmaas.
So kommt neben dem Start-Ort noch die Nachbargemeinde Schlunzig hinzu und die Strecke wird um ca. 3 Kilometer länger.
Neuschönburg ist wie im vergangenen Jahr erneut Zielort.
Die grosse Resonanz vom Vorjahr trägt ausserdem dazu bei, dass diesmal sieben statt fünf Stunden geradelt werden kann.
Mit dem Wetter haben die ca. 12.000 Teilnehmer (andere Quellen sprechen von bis zu 20.000 Teilnehmer) wieder Glück: es ist heiter, teils wolkig, aber sonnig.
Nur warm will es nicht recht werden. Mit 18 Grad bleibt es verhältnismässig kühl.

12. Mai 1996

Wieder gibt es eine Premiere.
Zum ersten Mal wird der Radlersonntag am zweiten Sonntag im Mai gestartet.
Durch das Reit- und Springturnier in Mülsen St. Jacob überschnitten sich die beiden Veranstaltungen in den letzten beiden Jahren etwas zu sehr.
Und diesmal beginnt der Radlersonntag in Neuschönburg am Badeteich und führt über 17 Kilometer nach Niederschindmaas.
Zwar fällt an diesem Tage immer wieder Sprüh- oder Nieselregen und es ist mit 13 Grad auch recht kühl, doch der Stimmung an der Strecke und am Start tut das keinen Abbruch. Späterhin wird es doch noch recht freundlich und warm bei fast sommerlichen Temperaturen.
Hunderte Teilnehmer lassen sich den 3. Radlersonntag nicht nehmen und am Ende zählt man schätzungsweise 12.000 bis 13.000 Teilnehmer.
An der B 173 - Kreuzung wird der Verkehr erstmals von Polizeikräften koordiniert und selbst der Busverkehr durch den Mülsengrund wird stärker eingeschränkt, als in den Jahren zuvor.
Die Radler-Infokarten haben zum ersten Mal Stempelfelder für eine Teilnahmebestätigung und eine Verlosung gibt es auch.

11. Mai 1997

Bei sonnigem Wetter und Temperaturen von 22 bis 25 Grad startet der 4. Radlersonntag in Niederschindmaas.
Vorher gibt es von 9 bis 10 Uhr erstmals einen Radlergottesdienst, der in der Kirche abgehalten wird.
Punkt 10 Uhr setzt sich dann das Peloton Richtung Neuschönburg in Bewegung.
Bis zu 14.000 Teilnehmer werden an diesem Tag gezählt.

10. Mai 1998

In Neuschönburg wird der 5. Radlersonntag eröffnet und führt auf der bekannten Strecke bis nach Niederschindmaas.
Die Teilnehmerzahl liegt diesmal schätzungsweise bei 15.000 und das Wetter ist wieder ganz hervorragend:
Einige Wolken ziehen am Himmel entlang, aber die Sonne lässt sich nicht zudecken, bis 27 Grad.

9. Mai 1999

Der 6. Radlersonntag vereint bis zu 15.000 Radler.
Gestartet wird in Niederschindmaas und das Ziel heisst wieder Neuschönburg.
Angenehmes Wetter (Sonne und einige Wolken) mit 23 bis 24 Grad begleitet die Teilnehmer in diesem Jahr.

14. Mai 2000

Auch im neuen Jahrtausend wird beim 7. Radlersonntag kräftig in die Pedale getreten.
Los geht’s um 10 Uhr am Festzelt (beim Badeteich) im OT Neuschönburg.
Mit dem berühmten Gustav-Adolf „Täve“ Schur (zweimal Friedensfahrt-Sieger, zweimal Weltmeister) begrüssen wir erstmals einen prominenten Gast aus der Radsportsparte.
Täve zeigt sich sehr beeindruckt vom Radlersonntag und verspricht wieder zu kommen.
Und das Wetter? Nix zum meckern: Sonnig, heiter, bis 25 Grad.
Die Veranstalter zählen schätzungsweise 20.000 Pedalritter.

13. Mai 2001

In diesem Jahr wird der Radlersonntag von der Gemeinde Mülsen und ihren Ortsteilen organisiert und durchgeführt.
Das Landratsamt, als bisheriger Hauptinitiator, übergibt damit die künftigen Veranstaltungen des grössten Strassenfestes in Mülsen nun ein mal mehr in die Hände der Mülsener selbst.
Niederschindmaas ist wieder Startpunkt und nach 17 Kilometern winkt das Ziel im OT Neuschönburg.
Landrat Otto und Landtagspräsident Iltgen zersägen zur Eröffnung gemeinsam einen Baumstamm.
Am Start dabei sind auch Zwickaus Oberbürgermeister Rainer Eichhorn, Zwickaus Baubürgermeister Vettermann sowie Zwickaus Sozial-/Kulturbürgermeisterin Dr. Pia Findeiß und die CDU-Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus.
Erstmals kreist ein Polizeihubschrauber über der Strecke, um den Einsatz der Polizei-Motorräder zu koordinieren.
Der Mülsengrund ist nicht nur von ca. 18.000 begeisterten Radlern bevölkert, sondern wird auch noch vom allerschönsten Wetter umrahmt: Einige Wölkchen am Himmel, es ist warm bei 26 Grad.

12. Mai 2002

Unser 9. Radlersonntag fällt buchstäblich ins Wasser bzw. geht baden.
Als man im OT Neuschönburg um 10 Uhr die Eröffnung hält, ist es schon sehr stark bewölkt, aber rechnet natürlich nicht unbedingt mit dem schlimmsten.
Doch am Nachmittag werden die Radler kalt erwischt: Es schauert immer wieder und dann regnet es auch zeitweise, wärmer als 17 Grad wird es allerdings auch nicht.
Trotzdem: Die Stimmung ist gut und niemand denkt daran vor 17 Uhr nach Hause zu fahren oder zu gehen.
Bekanntester Polit-Radler ist diesmal Sachsens Ministerpräsident Georg Milbradt.
Mit Simone Violka und Dr. Michael Luther (Bundestagsabgeordnete) sowie Kerstin Nicolaus (Landtagsabgeordnete) sind weitere prominente Politiker am Start.
Und auch „Täve“ Schur ist wieder mit von der Partie.
Zum ersten Mal wird die Teilnehmerzahl nicht nur geschätzt, sondern mittels Zählung an ausgewählten Standorten ermittelt
Knapp 14.500 Radler, darunter ca. 9.500 Auswärtige, sind dabei. Übrigens: auch die Polizei zeigt radelnd Präsenz.

11. Mai 2003


Mit dem 10. Radlersonntag feiern wir ein kleines Jubiläum (oder ein grosses, wie mans nimmt).
Es geht wie immer um 10 Uhr los, am Startpunkt in Niederschindmass, wo sich die Menschen Rad an Rad drängen.
Das 1. Sächsische Trommlerkorps des Carnevalvereins Niederlungwitz schickt die Radler mit einem wahren Trommelfeuerwerk auf die Strecke.
Auch aus der Gegenrichtung vom Zielpunkt OT Neuschönburg kommt richtig Bewegung.
Gesichtet im bunten Fahrerfeld werden die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus und der CDU-Bundestagsabgeordnete Michael Luther.
Sportliche Prominenz ist ebenso vertreten. Darunter Alfons Kindermann (ehem. Mechaniker des DDR-Friedensfahrt-Teams), Siegfried Huster (ehem. Friedensfahrtteilnehmer in den 60er Jahren), Andreas Neuer (Ex-Radsportler), Jürgen Werner (Rad-Profi) und Roland Krause (ehem. Trainer von Lutz Lötzsch).
Zum Andenken an den 10. Radlersonntag hat sich die Gemeinde etwas Besonderes einfallen lassen.
An den Stempelstellen kann man Radlermützen mit dem Schriftzug „10. Radlersonntag 2003“ käuflich erweben.
Das Wetter präsentiert sich den schätzungsweise bis zu 25.000 Radlern mit einem kleinen Misch-Masch aus vielen Wolken, aber auch mit längeren sonnigen Abschnitten bei 20 bis 22 Grad.

9. Mai 2004

Der 11. Radlersonntag beginnt diesmal mit dem Start im OT Neuschönburg, am Badeteich.
Einige hundert Radler haben sich am Startpunkt eingefunden, um dann kurz nach 10 Uhr in Richtung Ziel (Niederschindmaas) los zu radeln.
Nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Reiner Müller und Landrat Christian Otto geht es dann auch los.
Das „Sturmklingeln“, wie man es von den bisherigen Radlersonntagen beim Start kennt, bleibt diesmal überraschend aus.
Unter den Teilnehmern ist neben der politischen Prominenz, vertreten durch die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus (CDU) und dem Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Luther (CDU), auch sportliche Prominenz im bunten Radlerfeld zu finden.
Alfons Kindermann, Siegfried Huster sowie Andreas Neuer, Jürgen Werner und Roland Krause sind, wie im vergangenen Jahr, erneut dabei.
Täve Schur allerdings hat aus anderweitigen Verpflichtungsgründen leider absagen müssen und war diesmal nicht dabei.
Am Info-Stand der Gemeinde Mülsen gibt es wieder einige Souvenirs. So unter anderem die schon bekannten Radlermützen und zum dritten Mal die kleinen „Radlerschnäpschen“. Neu sind in diesem Jahr erstmals die kleinen Stoffanstecker.
Auch wenn sich das Wetter diesmal sehr kühl und ungemütlich (bedeckt, ab Nachmittag einige Schauer) zeigt, das Thermometer zwischen 10 und 11 Grad schwankt, so ist doch beste Stimmung an der Strecke.
Viele der zirka 15.000 Radler (der Veranstalter schätzt „nur“ 12.000) trinken diesmal nicht nur Bier oder Cola, sondern lassen es sich auch bei einem heissen Kaffee, Tee oder sogar Glühwein recht wohl sein.

8. Mai 2005

Im Dennheritzer Ortsteil Niederschindmaas am Feuerwehrdepot haben sich vor dem Start zum 12. Radlersonntag einige hundert Radler versammelt und warten auf das Startsignal Richtung Badeteich im Mülsner OT Neuschönburg. Dieses wird nach einer kurzen Ansprache durch Mülsens Bürgermeister Müller und Landrat Otto um Punkt 10 Uhr gegeben. Das 1. Sächsische Trommlerkorps des Carnevalvereins Niederlungwitz sorgt auch diesmal dafür, dass die Radler mit einem Trommelfeuerwerk am Startpunkt auf die Strecke geschickt werden.
Nicht nur politische Prominenz wie Zwickaus Bürgermeisterin Pia Findeiß (SPD), Crimmitschaus OB Holm Günther, der Chemnitzer Land Landrat Christoph Scheurer, auch sportliche Prominenz wie die ehemaligen Friedensfahrtteilnehmer Andreas Neuer, Hans Georg Vogl, Siegfried Huster und Jürgen Werner ist diesmal mit auf der Strecke dabei.
Und auch in diesem Jahr ist das Wetter genauso kühl und kalt, wie im letzten Jahr: Gerade einmal 7 bis knapp 12 Grad zeigt das Thermometer an. Dazu weht ein sehr kräftiger Wind in alle Gesichter. Im Verlaufe des Tages zeigt sich das Wetter von seiner Aprilseite: Kurz nach dem Start gibt es leichten Sprühregen. Zum Mittag kommt immer mehr und mehr die Sonne heraus, doch das Wetter bleibt zweigeteilt. Während um die Mittagszeit und danach im oberen Mülsengrund fast ausnahmslose die Sonne scheint, die aber nur wenige Male von Wolken bedeckt ist, bleibt der untere Mülsengrund von gelegentlichen Schauern nicht ganz verschont.
Doch trotz des Aprilwetters sind auch diesmal viele Radler unterwegs: Knapp 10.000 Teilnehmer werden vom Veranstalter geschätzt bzw. gezählt.

14. Mai 2006

Der Start zum 13. Radlersonntag am Festplatz im Ortsteil Neuschönburg verzögert sich, weil das Mikrofon, welches für die Ansprachen bereit gestellt wurde, nicht funktioniert. Nun ist guter Rat teuer und zufällig steht nebenan ein Polizeiwagen mit Lautsprecher. Man macht aus der Not eine Tugend und Bürgermeister Müller setzt sich kurzer Hand in den Wagen und hält seine kurze Ansprache. Sozialministerin Helma Orosz von der sächsischen Landesregierung tut es ihm wenige Minuten später gleich, bleibt aber vor dem Wagen stehen, um zu den Radler ein kurzes Grusswort zu sprechen.
Ungeduldig wartet die versammelte Radlerschar auf das Startsignal und um gut 10.15 Uhr geht es dann auch los.
Danach schwingen sich auch Helma Orosz und die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus (CDU) auf ein historisches Tandem und radeln gemeinsam den Mülsengrund hinab. Zu dem haben sich auch die Bundestagesabgeordneten Dr. Michael Luther (CDU) und Andreas Seidel (SPD), Zwickaus Sozial-BM Dr. Pia Findeiß (SPD) sowie Landrat Christian Otto im bunten Fahrerfeld eingereiht.
Von der sportlichen Prominenz sind die ehemaligen Radsportler Hans Georg Vogl und Andreas Neuer sowie Jürgen Werner wieder mit auf der Strecke dabei.
Das Wetter zeigt sich auch diesmal von seiner kühlen Seite. Zwar ist es mit 12 bis 16 Grad nicht ganz so kalt wie in den beiden Vorjahren, doch der Himmel zeigt sich überwiegend bedeckt. Am Mittag gibt auch die Sonne ein kurzes Stelldichein, doch die Radler werden doch noch kalt erwischt: Zeitweiliger Regen bzw. zeitweilige Schauer lassen den Radlersonntag etwas ungemütlich ausklingen.
Die Teilnehmerzahl bewegt sich im Bereich bei 17.500.

13. Mai 2007

Der 14. Radlersonntag wird in diesem Jahr wieder in Niederschindmaas gestartet. Acht Trommler des 1. Sächsischen Trommlerkorps Niederlungwitz stehen vor dem Startband aufgereiht Spalier und schicken um 10.03 Uhr die Radler mit einem lautstarken Trommelfeuerwerk auf die Strecke. Vorher geben Mülsens Bürgermeister Hendric Freund und Landrat Christian Otto (CDU) ihr traditionelles Grusswort an die Radlergemeinde.
Auch Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus (CDU) und Bundestagsabgeordneter Michael Luther (CDU) sind wieder mit vom Start weg dabei. Mit Mario Pecher (SPD Zwickau) wird ein weiterer Politiker auf der Strecke gesichtet.
Aus den Reihen der ehemaligen Sportprominenz sind Jürgen Werner (Ex-Radprofi, Fa. Profi Bike Zwickau) und Hans Georg Vogl (ehemaliger Friedensfahrtteilnehmer) mit dabei.
Die grosse Überraschung des Radlersonntages kommt von oben. Ganz oben. Das Wetter präsentiert sich angenehmer als in den Vorjahren: Freundlich, sonnig, warm, nur ab und an ein paar dicke oder kompakte Wolken. Und das alles bei Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad.
Die Teilnehmerzahl liegt diesmal nur etwas leicht höher als im vergangenen Jahr und wird mit 20.000 angegeben.

18. Mai 2008


Mit geschätzten 4.000 Teilnehmern liegt der 15. Radlersonntag unter allen bisherigen Teilnehmerzahlen, seit es die Veranstaltung gibt.
Das Wetter präsentiert sich den Radlern am Start im Mülsener Ortsteil Neuschönburg wieder einmal kühl, so wie in den Jahren 2004 und 2005. Leichter Regen bzw. Sprühregen perlt über die Pullover und Regenjacken der Anwesenden. Doch das soll nicht lange so bleiben. Ab Mittag lässt der Niederschlag immer mehr und mehr nach, so dass es schliesslich auf den Strassen abtrocknet. Doch die Wolkendecke bleibt an diesem Tag zu.
Die Temperaturen liegen gerade einmal zwischen 11 und 15 Grad. Hinzu kommt ein teils frischer, mitunter böiger Wind. Den Radlern tut dies vom Start weg keinen Abbruch, schliesslich gibt es ja kein schlechtes Wetter, sonderm nur falsche Kleidung. Ganz wenige Wagemutige zeigen sich trotz der kühlen Witterung in kurzen Bermuda und T-Shirt.
Kurz nach 10 Uhr wird der Start zum 15. Radlersonntag frei gegeben. Zuvor richten Landrat Christian Otto (CDU) und der Mülsener Bürgermeister Hendric Freund ihr Grusswort an die Teilnehmer.
Auch der Chemnitzer Land-Landrat Dr. Christoph Scheurer ist anwesend. Weitere Prominente aus der Politik, die im Pulk der Radler gesichten werden: Bundestagsabgeordneter Dr. Michael Luther (CDU), die Landtagsabgeordnete Kerstin Nicolaus (CDU), die Bürgermeisterin der Stadt Zwickau, Dr. Pia Findeiß (SPD) und der Bürgermeister der Stadt Wildenfels, Tino Kögler.
Prominente Sport-Stars sind am Autohaus Schwerdtner im OT Mülsen St. Micheln vor Ort: Der mehrmalige Friedensfahrtsieger Uwe Ampler und Olympiasieger Jan Schur. Sie geben eine Autogrammstunde, die von regem Interesse begleitet ist.

10. Mai 2009

Der offizielle Start wird kurz nach 10 Uhr in Niederschindmaas durch Landrat Dr. Scheurer und Mülsens Bürgermeister Freund verkündet. Das 1. Sächsische Trommlerkorps von Niederlungwitz begleitet dazu die Radler mit einem Trommelfeuerwerk.
Das Wetter zeigt sich ähnlich wie im Vorjahr: Von Vormittag bis nach dem Mittag ist der Himmel von Wolken verhangen und es ist kühl bei Temperaturen um die 14 Grad. Ab dem Mittag wandelt sich das Wetterbild enorm: Die Wolken machen der Sonne Platz. Es ist vielfach heiter und die Temperaturen gehen um bis zu sechs Grad nach oben, so dass am Nachmittag knapp 21 Grad erreicht werden.
Grund genug - für den Grossteil der Radler - sich auf den Weg zu machen. Denn bis dahin war die Strecke nur von vereinzelten Radlern bevölkert. Viele Inlineskater waren auch diesmal unterwegs und selbst zu Fuss konnte man viele Menschen sehen.
Als einer der Gaststars beim Radlersonntag ist „Täve“ Schur dabei. Zunächst fährt „Täve“ die Strecke vom Start weg bis zum Ziel, um dann etwas verspätet in der Thurmer Festscheune seine Autogrammstunde zu geben. Pünktlich war er dann bei der zweiten Autogrammstunde im Ortsteil Mülsen St. Niclas.
Mit Tilmann Waldthaler steht Antwort im Ortsteil Stangendorf am Radshop Veitenhansl ein weiterer Gaststar den vielen Radlern Rede und antwort.
Weitere Prominente aus Politik, darunter Kerstin Nicolaus, die Bürgermeisterin von Hartmannsdorf bei Kirchberg und Landtagsabgeordnete, sind wieder mit dabei.
An der Strecke präsentieren sich im Vorfeld der diesjährigen Kommunal- und Europawahl zahlreiche Parteien und Wählervereinigungen. Den stärksten Anteil verzeichnet allein die Linkspartei. Aus den Mündern nicht weniger  Teilnehmer kommt ungehaltene Kritik: Man sieht und (ver)spürt eine zunehmede  Politisierung des Radlersonntags. Dies sollte aber eher vermieden werden, um Teilnehmer und Gäste bei künftigen Radlersonntagen nicht zu vergraulen.

Die Teilnehmerzahl zum Schluss: Etwa 15.000 Radler waren auf der 23 km langen Strecke unterwegs.

9. Mai 2010

Es ist kurz nach 10 Uhr, als der Bürgermeister Hendric Freund die Strecke für die ersten hundert Radler am Festplatz im Ortsteil Neuschönburg freigibt.

Und auch in diesem Jahr am 17. Radlersonntag ist wieder eine Menge los an der Strecke. Zum ersten Mal präsentiert sich das Mülsener Jugendblasorchester und gibt nicht nur an der Strecke den Ton oder Takt an. Überall gibt es wieder kleinere Volksfeste wie am Verwaltungszentrum in Mülsen St. Jacob.

Im Rahmen des Orgeltages erklingen wieder die Instrumente in mehreren verschiedenen Kirchen. Rund um die Festscheune im Ortsteil Thurm ist auch wieder alles dicht gedrängt und man entspannt sich zwischen Bier und einer deftigen Wurst oder hangelt sich an der Kletterwand hinauf.
Auch einige Ausstellungen sind zu sehen. Im Jugendheim in Stangendorf wird zum Ortsjubiläum gezeigt, wie sich in 550 Jahren hier die Zeiten und Ortsbilder geändert haben. 121 Besucher informieren sich und der ein oder andere alteingessessene Stangendorfer erinnert sich nicht nur, sondern entdeckt auch längst verstorbene Verwandte oder Bekannte auf historischen Fotos wieder.
Fürs leibliche Wohl ist wieder überall bestens gesorgt, wie an den vergangenen Radlersonntagen auch.
Das Wetter bietet den etwa 15.000 frohgelaunten Radlern wieder mal zwei Seiten: Am Vormittag den schönsten Sonnenschein bei 13 Grad, am Nachmittag dann zunehmende Bewölkung, aber auch steigende Temperaturen bis 20 Grad. Gegen 15.30 Uhr setzen dann die ersten Schauer ein. So bleibt es bis zuletzt.